Eingangsbereich außen

Über uns

Das KönzgenHaus wird seit 1948 als Bildungs- und Begegnungsstätte in Haltern am See betrieben. Zunächst als gemeinnütziger Verein „Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen KAB/CAJ e.V.“, seit 2011 als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Seit 1975 ist die Bildungsstätte eine Weiterbildungseinrichtung im Sinne des Weiterbildungsgesetzes des Landes NRW.

Gesellschafter der Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen gem. GmbH KAB/CAJ sind der

  • Förderverein der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) e.V. im Bistum Münster,
  • die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) Diözesanverband Münster e.V. sowie
  • das Gemeinnützige Sozialwerk der KAB Deutschlands e.V.

Organe der gem. Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung. Vorsitzende der Gesellschafterversammlung ist Brigitte Lehmann, Diözesanvorsitzende der KAB Münster. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Hermann Hölscheidt, Diözesansekretär der KAB Münster. Geschäftsführer ist Norbert Jansen.

Die gem. GbmH wendet für ihre Angestellten die kirchliche Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) in der jeweils gültigen Fassung an. Alle Mitarbeiter*innen (bis auf wenige Aushilfen und Krankheitsvertretungen) sind unbefristet angestellt.


Wir bilden aus

Im KönzgenHaus bilden wir im Bereich Hauswirtschaft aus.

Auch junge Männer sind herzlich dazu eingeladen, sich zu bewerben. Voraussetzungen sind mindestens ein Hauptschulabschluss und vor allem die Bereitschaft und Motivation für den Beruf. Wichtigste Eigenschaften sind Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Teamfähigkeit. Die Ausbildung dauert drei Jahre im dualen System und bietet eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten. Der für das KönzgenHaus entstandene Imagefilm „Hauswirtschaft ist mehr!“ zeigt einige Einblicke in die Ausbildung und den Beruf. 

Profil Hauswirtschafter*in:

Hauswirtschafter*innen haben die Aufgabe, hauswirtschaftliche Dienstleistungs- und Produktionsprozesse kunden- und situationsorientiert zu gestalten, durchzuführen, zu steuern und zu vermarkten. Hauswirtschafter*innen versorgen und betreuen Bewohner*innen, Kunden und Gäste in ganz verschiedenen Wirkungsbereichen, z.B. Senioreneinrichtungen, Bildungszentren mit Gemeinschaftsverpflegung, Jugendherbergen, Krankenhäusern und vielen mehr. Sie organisieren, kaufen ein, bereiten Mahlzeiten zu und servieren, sie richten Feste aus und gestalten Buffets. Sie reinigen Textilien, pflegen und gestalten Räume. Hierbei werden immer die Bedürfnisse des Einzelnen berücksichtigt. Hauswirtschafter*innen planen, kontrollieren und optimieren Arbeitsabläufe, Personal- und Materialeinsatz, Speisenagebote, Reinigungs- und Pflegearbeiten sowie Hygienemaßnahmen. Nachhaltigkeit, Qualitätssicherung, Umweltschutz unter Beachtung rechtlicher Bestimmungen bilden dabei die Grundlage.


BFD und FSJ im KönzgenHaus

Ein Freiwilligendienst ermöglicht nicht nur erste Einblicke in den Arbeitsalltag, sondern bietet besondere Chancen der persönlichen Entwicklung. Im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements in gemeinnützigen Bereichen handelt es sich um überwiegend praktische Hilfstätigkeiten, doch durch die Begleitung mit Seminaren der politischen und sozialen Bildung und das Team im KönzgenHaus, erfahren die Freiwilligen viel über gesellschaftliche Zusammenhänge, Miteinander und setzen sich mit den Werten und dem Geist des Hauses auseinander. Freiwillige im KönzgenHaus werden arbeitsmarktneutral eingesetzt; sie werden auf ihrem Weg begleitet und vom Team unterstützt.

Das KönzgenHaus bietet Stellen im Freiwilligendienst in den Bereichen

  • Haustechnik sowie
  • Verwaltung/Seminar- und Tagungsbegleitung.

Bewerben Sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den halb- bis einjährigen Bundesfreiwilligendienst über info@könzgenhaus.de.

Auch ein Handicap ist kein Hindernis für ein FSJ. Sebastian Otto sitzt im Rollstuhl und hat sein FSJ im KönzgenHaus absolviert.

Zum Interview

Gottfried Könzgen

Namensgeber der Bildungsstätte

Der Duisburger KAB-Sekretär Gottfried Könzgen leistete durch sein politisches und kirchliches Bekenntnis in der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand.
Er stand in Verbindung mit dem »Kölner Kreis« um Nikolaus Groß und wurde im Zuge der »Aktion Gewitter« nach dem gescheiterten Attentatsversuch auf Hitler von der Gestapo verhaftet. Er starb am 15. März 1945 im Konzentrationslager Mauthausen.